Home _Projektinfo Nach 80 Tagen (7.1.2004)
60 Tage Jerewan sind vorbei - auch wenn es letztendlich 80 geworden sind. Seit drei Tagen habe ich einen neuen Job in Frankfurt, und deswegen wird es an dieser Stelle nicht mehr so regelmäßig Neuigkeiten geben wie bisher. Doch ich freue ich mich auch weiterhin über Kommentare und Forenbeiträge!Ich freue mich über Fragen und Anmerkungen zu den Inhalten dieser Website oder zu Armenien, im Kommentarbereich unter jedem einzelnen Artikel oder im allgemeinen Forum. Ich freue mich besonders über zusätzliche Informationen von Besuchern, die das Land, dass ich in drei Monaten so lieb gewonnen habe, gut kennen oder die vielleicht sogar aus Armenien stammen.
Wer die Nachrichten von 60 Tage Jerewan per RSS-Leseprogramm mitverfolgt, hat wahrscheinlich bereits gesehen, dass sich in inzwischen auch die aktuellen Kommentare in die RSS-Nachrichten geschlichen haben. Ich hoffe, dass der RSS-Feed dank dieser kleinen Änderung lebendig bleibt, ebenso wie die Website.
Denn in den letzten Monaten hat es mit jedem Tag, jedem neuen Klick in der Serverstatistik und jeder User-Nachricht mehr Spaß gemacht, an diesem Projekt zu arbeiten...
Die Autorin
siehe auch: 60 Tage Jerewan: Feedback und Diskussion -> http://www.flugverein-guetersloh.de/armenien/artikel-147.htm kommentar zu nach 80 tagen (14.12.2006)
Vardanush schreibt: Guten Tag Frau Schulte,
wie geht es Ihnen? Erinern Sie sich noch an mich?
Ich habe Ihnen vor 2 Jahren geschrieben, weil ich aus Zufall auf Ihre Seite gestossen bin. Ich hatte doch damals keinen Pass und wollte trotzdem (nach 13 Jahren) zurueck in unser kleines Land, weil ich anfing, es zu vermissen...
Nun, jetzt habe ich es getan und bin hergekommen...
Ganz ehrlich? Es ist hier schrecklich!!!
Ich bin wegen einer guten Arbeitsstelle zurueck gekommen, bereue es aber. Wenn man weiss, dass man nur Urlaub macht und wieder von hier weg kann, ist es hier ganz in Ordnung.
ABER, wen man sich in Deutschland (wie ich) abgemeldet hat und es keine Moeglichkeiten mehr gibt, von hier wegzugehen, bemerkt man erst, wie schlimm es hier ist.
Das Einzige, was mich hier haellt, sind meine Freunde und Verwandte...
Wenn die nicht waeren, waere ich schon laengst verzweifelt oder woanders!!!
Ist schlimm, zu denken, ich weiss, aber was soll ich machen?
Ich hatte mich so sehr an saubere Strassen und freundliche Leute gewoehnt, dass es mir hier vorkommt, als waere ich in Indien!!!
Na ja, ich wuensche Ihnen viel Spass bei weiteren Reisen und ich hoffe, dass ich nicht alzu sehr den Anschein erwaeke, ich wuerde mein Land nicht lieben.
Bis bald...
Mit freundlichen Gruessen
Vardanush Oganesian
kommentar zu nach 80 tagen (20.1.2006)
Flo schreibt: Nach dem ich nicht wusste zu welchem Artikel ich es dazuschreiben sollte hab ich mich jetzt einfach dazu entschlossen es in den Neusten zu schreiben! -Mir gefällt der ganze Weblog sehr gut und ich finde auch die Artikel gut. Ich freu mich schon auf ein Neues Projekt ;-)
kommentar zu nach 80 tagen (21.11.2005)
talin schreibt: Hallo Frau Schulte,
ich habe mich ebenfalls sehr über Ihre Seite gefreut.
Wir sind armenier aus der Türkei, ich lebe schon über 25 Jahre hier
in Deutschland. Leider Leider Leider war ich noch nie in meiner "Heimat"
Armenien.ich hoffe das in den nächtsten Jahren hoffentlich mit meiner Familie besonders mit meinem Sohn MAsis(8J.)hinfliegen kann und ihm unsere Geschite zeigen kann.Vielen Dank für Ihre Mühe .Echt toll
MFG Talin
kommentar zu nach 80 tagen (14.2.2005)
Gagik H. schreibt: Sehr geehrte Frau Schulte,
ich habe mich sehr gefreut, als ich diese Seite entdeckt habe. Vielen Dank für Ihre Mühe und Fleiss.
Mit freudlichen Grüssen
Gagik H.
kommentar zu nach 80 tagen (17.12.2004)
Vardanusch O. schreibt: Ich bedanke mich für Ihre Antwort.
Ich bin eine Frau (mein Name bedeutet Rosenduft). Die armenischen Papiere von mir und meiner Familie werden schon seit 12 Jahren beantragt, bis jetzt ist gott sei dank nichts angekommen. Ich liebe mein Land, aber ich könnte da
auch nicht mehr leben, weil ich hier aufgewachsen bin. Ich hätte die Möglichkeit, aber das könnte ich nicht aushalten.
kommentar zu nach 80 tagen (10.12.2004)
Stefanie Schulte schreibt: Hallo Vardanusch,
über Ihre Nachricht habe ich mich sehr gefreut. Schade, dass Sie selbst nicht nach Armenien reisen können, mir hat es dort wirklich sehr gut gefallen. Die Menschen, die ich getroffen habe, waren sehr gastfreundlich und offen - obwohl ich nur ein paar Brocken Armenisch und gar kein Russisch konnte. Ganz toll fand ich die Berglandschaft, die ich leider nur einmal gesehen habe, karg, schroff und von Menschen fast unberührt, sowas gibt es in Deutschland gar nicht...
Natürlich ist Armenien sehr arm. Aber ich war total beeindruckt davon, wie viel sich im Land tut und wie optimistisch die Menschen sind, die ich bei Lycos Armenien kennen gelernt habe. Damals hatte Lycos dort 40 Mitarbeiter, heute, ein Jahr später, sind es schon 150. Die IT-Branche wächst, und ein ehemaliger armenischer Kollege von mir hält inzwischen (per Videokonferenz) sogar Seminare für amerikanische Studenten in San Francisco!
Ich war überrascht zu lesen, dass Sie nicht nach Armenien reisen dürfen, weil Sie noch kein Deutscher sind. Liegt es daran, dass Sie als Armenier (oder ist Vardanusch ein Frauenname?) in Armenien für mehrere Jahre zum Militärdienst eingezogen würden, oder gibt es andere Gründe?
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie bald einen deutschen Pass bekommen, und dass Sie dann das Armenien von heute kennenlernen können. Ich selbst spiele auch mit dem Gedanken, mal wieder dorthin zu reisen - leider habe ich momentan wenig Zeit :-(.
Viele Grüße,
Stefanie Schulte
kommentar zu nach 80 tagen (9.12.2004)
Vardanusch Oganesian schreibt: Sehr geehrte Frau Schulte,
ich habe mich sehr gefreut, als ich zufällig auf diese Seite gestoßen bin. Ich muss in der nächsten Zeit ein Referat halten und was wäre da besser, als über mein geliebtes und eigenes Land zu schreiben. Ich lebe schon seit 12 Jahren mit meinen Eltern und meinen kleinen Brüdern hier in Deutschland. Ich war zwar gerade mal 8 Jahre alt, kann mich trotzdem an die wunderschönsten Sachen von Armenien errinern. Ich vermisse mein Land sooooo sehr, aber man darf sein Land nicht besuchen, wenn man noch keinen deutschen Pass hat! Unfair, nicht?!
Ich hoffe, die Gastfreundschaft und liebenswerte Art der Armenier hat Ihnen gefallen. Ich bin glücklich, dass es Leute gibt, die keine Armenier sind und trotzdem in unser Kleines Land gehen... Wie war es denn in Armenien???
Mit freundlichen Grüßen
Vardanusch O.
Bremen, den 09.12.2004
kommentar zu nach 80 tagen (13.8.2004)
Wilfried schreibt: Hi Steffi,
bin beim Surfen rein zufällig auf Deine Seiten gestoßen. Ich bewundere Deine Ausdauer und Deinen Fleiß viel Arbeit auch in solche spannende Projekte zu stecken. Mir gefällt es sehr. Ich werde sicher in Zukunft gelegentlich die Chance nutzen und mich über Aktuelles zu informieren. Noch viele schöne Flüge
wünscht Wilfried!
kommentar zu nach 60 tagen (4.3.2004)
Stefanie Schulte schreibt: Hallo Holger,
schön, eine Nachricht aus Jerewan zu lesen! Ich beneide Sie, seit meiner Rückkehr packt mich immer wieder das Fernweh nach Armenien. Welche Sprache unterrichten Sie an der Sprachschule? Wie lange werden Sie dort bleiben?
Ich bin leider nie wirklich in die armenische Sprache eingetaucht, weil vor meinem Praktikum einfach nicht mehr genug Zeit für eine gründliche Vorbereitung war. Es wäre aber mit Sicherheit auch in meinem Fall besser gewesen. Seit einigen Wochen lerne ich jetzt Russisch an der Russischschule in Düsseldorf - in der Hoffnung auf eine Gelegenheit, diese Kenntnisse in Zukunft in Armenien oder einem anderen osteuropäischen Land einsetzen zu können!
Ihnen wünsche ich noch einen schönen Aufenthalt in Jerewan!
Viele Grüße,
Stefanie Schulte
kommentar zu nach 60 tagen (3.3.2004)
Holger Rabe schreibt: Hallo,
ich bin jetzt erst 30 Tage in Yerevan und arbeite an der Sprachenschule EdExcel. Ich kann mich der Begeisterung fuer armenische Gastfreundschaft und armenische Kultur im allgemeinen einfach nur kommentarlos anschliessen. Und es lohnt sich wirklich, die armenische Sprache von Grund auf zu erlernen, auch wenn es auf den ersten Blick muehsam zu sein scheint. Ohne ausreichende Kenntnis der Sprache wird man die Gedankenstruktur eines Volkes nie vollstaendig erkennen koennen.
Viele Gruesse aus Yerevan
Holger
platz 25 in google! (10.2.2004)
Stefanie schreibt: Der bescheidene Aufstieg eines kleinen Weblogs: Wer im deutschen Google den Suchbegriff "Armenien" eingibt, findet "60 Tage Jerewan" inzwischen auf Platz 25, also auf der dritten Suchergebnisseite. Im Oktober 2003 bin ich auf Seite 40 gestartet...
kommentar zu nach 60 tagen (8.1.2004)
Stefanie schreibt: Hallo Liisa,
danke auch für Deine Kommentare, die gleich mehr Leben in meine Website gebracht haben! In den letzten drei Monaten habe ich entdeckt, wie spannend Bloggen - und das Lesen anderer Weblogs wie Deinem - sein kann. Schade, dass es mir nach meiner Rückkehr aus Armenien jetzt erst mal an "knackigen" Themen fehlt (und natürlich auch ein bißchen an Zeit)... Stefanie
kommentar zu nach 60 tagen (7.1.2004)
Liisa schreibt: Gute Heimreise und gutes Wiedereinleben in Deutschland und im neuen Job! Und danke, daß Du uns hier etwas hast teilhaben lassen an Deine Erfahrungen und Erlebnissen in Armenien!